Markus Persson macht Mojang dicht sobald Profit ausbleibt

Minecraft

Eine ernüchternde Neuigkeit: Der Erfinder von Minecraft Markus „Notch“ Persson will sein Unternehmen Mojang, das sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Minecraft beschäftigt, schließen sobald der Profit ausbleibt. Grund für die Aussage ist, dass Notch sich sicher ist, dass es in naher Zukunft keine neue Einnahmequelle geben wird.

Minecraft ohne Nachfolger

Wenn ihr die Geschichte von Minecraft und Mojang ein bisschen mitverfolgt habt, ist euch sicher aufgefallen, dass Notch und Mojang mehrmals versucht haben weitere Spiele auf den Markt zu bringen. Schließlich wird das hohe Interesse an Minecraft eines Tages zurückgehen, was zwangsläufig mit einem Umsatzrückgang verbunden ist. Um darauf vorbereitet zu sein und die Zukunft des Entwicklerstudios Mojangs zu sichern, wurde versucht weitere Spiele zu etablieren. Auch wenn die Umsätze heute, nach fünf Jahren Entwicklung immer noch auf Rekordhöhen zu finden sind, ewig wird das so nicht weiter gehen. Das ist auch Notch klar. Mit dem Game „Scrolls„, das ebenfalls aus dem Hause Mojang stammt, konnte man nicht an den Erfolg von Minecraft anknüpfen. Das Game verkauft sich weniger gut und kann die Einnahmen von Minecraft keinesfalls ersetzen. Beurteilt am Gesamtumsatz von 2013 machten die Einnahmen von Scrolls lediglich einen Bruchteil aus. Nicht gerade beste Zukunftsaussichten. Auch die Weltraumsimulation „0x10c“ an der Notch lange arbeitete, wurde letztendlich nicht veröffentlicht. Persson brach die Entwicklung aufgrund einer kreativen Krise im Sommer 2013 ab.

Mojangs Überlebenschance

Persson bestätigte nun in einem Interview mit RollingStone, dass er sein Unternehmen Mojang in einigen Jahren zu machen könne. Vorausgesetzt es ist nicht mehr profitabel. Er scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass in nächster Zeit keine andere Einnahmequelle auftauchen wird. Minecraft ist nun mal auch schwer zu toppen. Kaum ein anderer Indie-Titel konnte so einschlagen wie das Klötzchengame von Persson. In dem Interview sagte er, dass es wohl so sei, dass das Team vielleicht zehn lustige Jahre hat. Dann würde man den Angestellten ein Jahr vor Schließung von Mojang mitteilen, dass das Unternehmen schließen muss, wenn in dem Jahr kein Geld eingenommen wird und sie sich besser nach neuen Jobs umsehen sollen.

Das hört sich zunächst traurig an, ist aber die Realität und völlig nachvollziehbar. Doch wir haben Hoffnung, dass es mit Mojang noch lange weitergeht. Wir fühlen mit Notch. Denn es ist nicht einfach, wenn man unter Druck Spiele produzieren soll. Er programmiert zwar leidenschaftlich gerne, aber sicherlich auch nicht mit dem Wissen, dass das nächste Game ein Erfolg werden muss. Minecraft hat er damals aus dem Nichts erschaffen. Er hat beim Programmieren nicht daran gedacht, dass das Spiel Geld einbringen muss. Er hat es einfach geschrieben und Spaß daran gehabt. Vielleicht kann Notch sich diese Unbeschwertheit ja doch noch Mal zunutze machen. Wir drücken ihm die Daumen und hoffen auf seine Kreativität. Und wenn nicht: Minecraft bleibt uns für immer erhalten. Dieses Spiel geht niemals unter und wird uns immer begleiten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Außerdem: Am Ende des Interview machten RollingStone noch darauf aufmerksam, dass Notch einige Wochen nach dem Interview eine E-Mail an sie schrieb: Er sei wieder am Programmieren. Wahrscheinlich würde es zu nichts führen, aber er fühle sich produktiv. Na, wenn das keine positiven Aussichten sind. Und in den nächsten fünf Jahren kann schließlich noch viel passieren! Bei Minecraft hatte Persson auch nicht daran gedacht, dass seine Erfindung einschlägt wie eine Bombe. Wir sind gespannt, was als nächstes kommt!

Über den Autor

Gaby
Hallo liebe Minecraftler, ich bin Gaby, eine leidenschaftliche Texterin, die gerne craftet und die spannende Klötzchenwelt von Minecraft erkundet. Ich schreibe regelmäßig News für euch und aktualisiere unser Minecraft-Wiki. Außerdem gebe ich euch Tipps und Tricks, damit ihr noch mehr Spaß mit Minecraft habt!

1 Kommentar zu "Markus Persson macht Mojang dicht sobald Profit ausbleibt"

  1. hallo

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